Design in Zahlen: Wirtschaftskraft und Bedeutung von Design

Trotz Krise nimmt die Zahl der Gründungen im Designsektor zu. Weniger erfreulich:Designer machen viermal höheren Umsatz als Designerinnen

Wie schon in den Jahren 2003 und 2006 wurden auch im Jahr 2009 wieder Zahlen und Fakten zum Wirtschaftsfaktor österreichweit abgefragt.
designaustria gab die Erhebung mit Unterstützung der creativ wirtschaft austria im Rahmen der Initiative evolve des Bundesministeriums für
Wirtschaft, Familie und Jugend zur Förderung der Innovation in der Kreativwirtschaft in Auftrag, durchgeführt wurde sie von Marketagent.com. Sie gibt Aufschluss über die aktuelle Situation und kulturpolitische Bedeutung von Design, zeigt Entwicklungen auf und erlaubt es auch, Maßnahmen zur wirtschaftlichen und berufsrechtlichen Verbesserung der Designbranche zu setzen.

Gender Gap: Designer machen viermal höheren Umsatz als Designerinnen

Der durchschnittliche Umsatz der DesignerInnen ist im Vergleich zu den Vorjahren krisenbedingt rückläufig. Während 2005 ein/e DesignerIn bzw.  ein Designstudio 230.000 Euro erwirtschaftete, beträgt der Erlös im Geschäftsjahr 2008 nur mehr 187.000 Euro. Auffallend dabei: die
männlichen Befragten erzielten einen durchschnittlichen Jahresumsatz von rund 249.000 Euro, während ihre weiblichen Kolleginnen lediglich auf 66.000 Euro kamen. Somit haben Männer fast viermal höhere Umsatzerlöse als Frauen eingefahren.

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